Am 23.04.25 organisiert Kultur Eschlikon eine Führung im Ittinger Museum
Der Ittinger Sturm im Sommer 1524 war ein Schlüsseleignis der schweizerischen Reformationsgeschichte. Rund 3000 Dorfansässige überfielen die Kartause Ittingen und hinterliessen das Kloster vollständig geplündert und niedergebrannt. Dieses Ereignis hatte weitreichende politische und religiöse Folgen: Während die katholische Seite ihre Unterstützung für Klöster stärkte, strebte die reformierte Seite eine geordnete Abwicklung an und verurteilte spontane Volksaufstände.
Die Ausstellung im Ittinger Museum beleuchtet die Hintergründe und Folgen des Sturms und präsentiert sieben zentrale Aspekte: Verpflegungsforderungen, Aggressionen gegen Mönche, Zerstörung des Archivs, Bildersturm, Schändung des Sakraments, Vernichtung liturgischer Gegenstände und allgemeine Plünderung. Ein fiktiver Reporter vermittelt die Atmosphäre der Zeit und zeigt, wie unterschiedliche Motive hinter der Gewalt standen.
Teilnahme nur mit Anmeldung möglich
Treffpunkt 14:30 Uhr Vorort:
Kunstmuseum Thurgau
Ittinger Museum
Kartause Ittingen
8532 Warth
Datum
23.04.2025
Zeit
14:30 (die Führung dauert ca. 90 min.)
Anmeldung per E-mail:
sekretariat@kultur-eschlikon.ch
per Telefon Mo-Fr | 17:00 – 18:00 Uhr:
079 311 45 10
Anmeldeschluss: 20.04.2025
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